Der 68. ÖBV-Kongress setzte Zeichen für Bewegung und Zukunft
Vom 4. bis 6 Juni 2026 stand Maria Taferl in Niederösterreich im Zeichen der Blasmusik. Beim 68. Kongress des Österreichischen Blasmusikverbandes wurden zentrale Themen diskutiert, richtungsweisende Beschlüsse gefasst und die Weichen für die Zukunft gestellt.
Hoch über der Donau wurde rasch deutlich, dass Stillstand keine Option ist.
Traditionell startete der Kongress mit einem gemeinsamen abendlichen Gottesdienst in der weltberühmten Basilika Maria Taferl am 4. Juni, am Folgetag starteten die eigentlichen Sitzungen zum Kongress selbst mit den Tätigkeitsberichten der Bundesfunktionäre.
Als einige Highlights können sicher das ausgebuchte Österreichische Blasmusikforum Ende März in Ossiach, die beispielhafte Ausrollung des Rahmen-Gewaltschutzkonzepts „Starke Töne. Starke Taten“, die Bundeswettbewerbe des ÖBV und der ÖBJ und viele weitere Projekte und Veranstaltungen genannt werden.
In weiterer Folge wurden in Arbeitsgruppen und intensiven Diskussionen aktuelle Herausforderungen aufgegriffen und Lösungsansätze erarbeitet. Themen aus Organisation, Musik, „Musik in Bewegung“, Jugendarbeit und Verbandsentwicklung im Allgemeinen standen dabei im Fokus. Der Austausch zwischen den Landes- und Partnerverbänden erwies sich einmal mehr als zentrale Stärke des Kongresses und unterstrich sehr deutlich: Die Weiterentwicklung erfolgt im Dialog. Die Ergebnisse dieser Beratungen flossen in die Plenarsitzung am Abschlusstag ein, in der weitere konkrete Beschlüsse gefasst wurden.
Mit der Neuwahl der Vizepräsidenten wurden wichtige Funktionen im Verband neu besetzt und damit Impulse für die kommende Funktionsperiode gesetzt. Im folgenden Jahr wird ÖBV-Präsident Erich Riegler von Thomas Rudigier aus Vorarlberg und Stefan Süssenbacher aus Kärnten als Vizepräsidenten unterstützt.

Auch Input von Außen wurde geholt – der Vortrag des erfolgreichen Unternehmers Anton Haubenberger, der vor allem auf moderne Führung in Vereinen und Verbänden abzielte, stellte einen besonderen Programmpunkt dar.
Dazu passend erfolgte der Abschluss der Lehrgänge für Vereinsfunktionär*innen, Jugendreferent*innen und Jugendorchesterleitung. Diese Personen spielen in der Weiterentwicklung der heimischen Blasmusik eine essenzielle Rolle. Diesen Blick in eine erfolgreiche Zukunft unterstrich das erstmals durchgeführte Follow-Up für Absolventinnen und Absolventen ehemaliger Lehrgänge, die sich Informationen zu unterschiedlichen vereinsrelevanten Themen von Fachleuten „abholen“ konnten.
Neben der inhaltlichen Arbeit bot der Kongress auch Raum für persönliche Begegnungen.
Danke an die Verantwortlichen des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes für die perfekte Organisation.
Die österreichische Blasmusik ist in Bewegung – getragen von Engagement, Gemeinschaft und dem Willen, Zukunft aktiv zu gestalten.
Rainer Schabereiter
Bundesmedienreferent
Foto: Thomas Rudigier, Erich Riegler, Stefan Süssenbacher (v.l.n.r.)

